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Bauplan La Malard

Der Bauplan steht in der Kite & Friends Ausgabe Nummer 5/2003.

Ich habe mich für den Bau entschieden, weil ich einen Einleiner für schwächsten Wind bauen wollte, der auch an der Angelroute zu führen ist. Und dieser Bauplan ist nach meinem Eindruck auch für Anfänger bestens geeignet.

Er bietet von der Erstellung der Schablonen über die Nähtechniken an geraden und gebogenen Nähten bis hin zu Bastelarbeiten an Verbindern alles was das Herz begehrt.

Für meine ersten Entenvogel habe ich so ca. 3 Nachmittage benötigt, für den zweiten nur noch einen einzigen Nachmittag.

Zu meinen Erfahrungen:

Das erstellen der Schablonen ist eigentlich eine sehr einfache Sache, wenn man den Bauplan verstanden hat oder sich hier die notwendigen Informationen angelesen hat.
Noch ein Wort zu Schablonen: Ich habe von einem lieben Menschen eine Rolle TetraPak bekommen. Dieses Material eignet sich hervorragend zur Erstellung der Schablonen.
Die großen Radien habe ich mit Hilfe eines Nagels, einer Schnur und eines Bleistiftes gezeichnet. Die shcnr erhält an einer Seite eine Schlaufe. Die andere Seite der Schnur erhält auch eine Schlaufe die ich aber mittels eines Prusik-Knotens in der Größe leicht veränderbar ausführe. Damit kann ich ohne Probleme verschiedene Radien einstellen. In dieser Schlaufe führe ich dann den Bleistift.

So werden die insgesamt 4 Schablonenteile erstellt. ACHTUNG, man sollte auf allen Seiten noch gut 8 - 10 mm Saumzuschlag mit einrechnen. Diese Schablonen werden jetzt auf das Icarex aufgelegt und die insgesamt 6 Teile mit dem Lötkolben ausgeschnitten. Der nächste Schritt ist das Säumen aller Seitenteile die nicht mit einem anderen Stoffteil zusammengenäht werden. Ich schlage den Stoff einmal um, so ca. 5 mm und vernähe mit einer Geradeausnaht. Da ich den Stoff heiß geschnitten habe brauch ich hier keine Kappnaht, es kann eigentlich nichts ausfransen. Jetzt nähe ich jeweils einen Flügel an eine Rumpfhälfte und Hals und Kopf zusammen. Bei Hals und Kopf ist darauf zu achten, dass die Nahtstelle später einen 2 mm CFK Stab aufnehmen muss. Also sollte hier eine Kappnaht angewendet werden.

Das schwierigste Teil kommt jetzt, das Zusammennähen der beiden Rumpfteile. Hier haben wir eine Rundung. Die Teile werden deckungsgleich aufeinandergelegt und mittels Geradstich nahe am Rand zusammengenäht.
Ich habe bei allen Näharbeiten mit Zusammennähen von Stoffbahnen die Überlappungsstellen mit UHU POWER Block vorgeklebt. Aus dem Drachenforum weiß ich aber jetzt, dass es auch mit angefeuchteten Tüchern sehr gut funktioniert, die Teile sollen nicht verrutschen. Werde ich demnächst austesten.
Entsprechend der Angaben im Bauplan werden an allen Befestigungspunkten für die beiden Stangen kleine Dacronverstärkungen angebracht. Abweichend vom Vorbild habe ich jetzt keine Befestigungsschlaufen angenäht sondern Ösen gesetzt und bilde die Befestigungsschlaufen mit dünner Schnur. Das Verbindungskreuz der beiden Stäbe ist bei mir ein Stück Hochdruckschlauch, aufgebohrt mit entsprechenden 4mm Löchern.
Eine Besonderheit habe ich noch bei der Spannschnur vom Kopf zum Schwanzende. Diese Schnur führe ich durch die Öse des Spanngummis am Rumpf und bei meiner zweiten Ente habe ich hinten am Bürzel nochmals zwei Ösen angebracht durch die ich diese Schnur ziehe. Dadurch verhindere ich beim Ein- und Auspacken ein Verheddern.

Ich fliege diesen Vogel auch im Freien, entweder bei leichten Winden (bis max 12 km/h) als normalen EInleiner an einer 50 Meter Schnur oder bei sehr wenig Wind bei Flaute an der 6 Meter Angelrute.Der Bauplan steht in der Kite & Friends Ausgabe Nummer 5/2003.

Ich habe mich für den Bau entschieden, weil ich einen Einleiner für schwächsten Wind bauen wollte, der auch an der Angelroute zu führen ist. Und dieser Bauplan ist nach meinem Eindruck auch für Anfänger bestens geeignet.

Er bietet von der Erstellung der Schablonen über die Nähtechniken an geraden und gebogenen Nähten bis hin zu Bastelarbeiten an Verbindern alles was das Herz begehrt.

Für meine ersten Entenvogel habe ich so ca. 3 Nachmittage benötigt, für den zweiten nur noch einen einzigen Nachmittag.

Zu meinen Erfahrungen:

Das erstellen der Schablonen ist eigentlich eine sehr einfache Sache, wenn man den Bauplan verstanden hat oder sich hier die notwendigen Informationen angelesen hat.
Noch ein Wort zu Schablonen: Ich habe von einem lieben Menschen eine Rolle TetraPak bekommen. Dieses Material eignet sich hervorragend zur Erstellung der Schablonen.
Die großen Radien habe ich mit Hilfe eines Nagels, einer Schnur und eines Bleistiftes gezeichnet. Die shcnr erhält an einer Seite eine Schlaufe. Die andere Seite der Schnur erhält auch eine Schlaufe die ich aber mittels eines Prusik-Knotens in der Größe leicht veränderbar ausführe. Damit kann ich ohne Probleme verschiedene Radien einstellen. In dieser Schlaufe führe ich dann den Bleistift.

So werden die insgesamt 4 Schablonenteile erstellt. ACHTUNG, man sollte auf allen Seiten noch gut 8 - 10 mm Saumzuschlag mit einrechnen. Diese Schablonen werden jetzt auf das Icarex aufgelegt und die insgesamt 6 Teile mit dem Lötkolben ausgeschnitten. Der nächste Schritt ist das Säumen aller Seitenteile die nicht mit einem anderen Stoffteil zusammengenäht werden. Ich schlage den Stoff einmal um, so ca. 5 mm und vernähe mit einer Geradeausnaht. Da ich den Stoff heiß geschnitten habe brauch ich hier keine Kappnaht, es kann eigentlich nichts ausfransen. Jetzt nähe ich jeweils einen Flügel an eine Rumpfhälfte und Hals und Kopf zusammen. Bei Hals und Kopf ist darauf zu achten, dass die Nahtstelle später einen 2 mm CFK Stab aufnehmen muss. Also sollte hier eine Kappnaht angewendet werden.

Das schwierigste Teil kommt jetzt, das Zusammennähen der beiden Rumpfteile. Hier haben wir eine Rundung. Die Teile werden deckungsgleich aufeinandergelegt und mittels Geradstich nahe am Rand zusammengenäht.
Ich habe bei allen Näharbeiten mit Zusammennähen von Stoffbahnen die Überlappungsstellen mit UHU POWER Block vorgeklebt. Aus dem Drachenforum weiß ich aber jetzt, dass es auch mit angefeuchteten Tüchern sehr gut funktioniert, die Teile sollen nicht verrutschen. Werde ich demnächst austesten.
Entsprechend der Angaben im Bauplan werden an allen Befestigungspunkten für die beiden Stangen kleine Dacronverstärkungen angebracht. Abweichend vom Vorbild habe ich jetzt keine Befestigungsschlaufen angenäht sondern Ösen gesetzt und bilde die Befestigungsschlaufen mit dünner Schnur. Das Verbindungskreuz der beiden Stäbe ist bei mir ein Stück Hochdruckschlauch, aufgebohrt mit entsprechenden 4mm Löchern.
Eine Besonderheit habe ich noch bei der Spannschnur vom Kopf zum Schwanzende. Diese Schnur führe ich durch die Öse des Spanngummis am Rumpf und bei meiner zweiten Ente habe ich hinten am Bürzel nochmals zwei Ösen angebracht durch die ich diese Schnur ziehe. Dadurch verhindere ich beim Ein- und Auspacken ein Verheddern.

Ich fliege diesen Vogel auch im Freien, entweder bei leichten Winden (bis max 12 km/h) als normalen EInleiner an einer 50 Meter Schnur oder bei sehr wenig Wind bei Flaute an der 6 Meter Angelrute


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