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Zusamenbau

Da liegen sie nun, meine 7 Teile, und warten darauf, zu einem Drachen zusammengenäht zu werden.
Die Problematik ergibt sich aus folgendem Bild




Es müssen also immer zwei Teile so zusammengenäht werden, dass eine Stabtasche für die 8mm Exel Stäbe entsteht. Und das überfordert ja fast wieder den Anfänger.
Man muss also verschiedenen Dinge auf einmal beachten:
Es sind letztlich 5 Stoffbahnen zu koordinieren. Das kann derart reduziert werden, dass man zuerst an der gelben Bahn die Stabtaschen vornäht



Anschließend kann dann in den linken offenen Teil die rote oder später die blaue Bahn eingenäht werden



Ok, man muss höllisch aufpassen, bei Nahtlänge von 145 cm und jede Menge Stoff um die Nähnadel herum geschieht schon mal, dass man aus Versehen, nein genauer gesagt aus Unachtsamkeit eine Menge Stoff einfach so mit dazu zusammennäht. Dann hilft nur noch vorsichtiges Auftrennen der Naht und sorgfältiges Auslegen der Stoffbahnen und Kontrolle beim Nähen. Kaum drei Stunden später hatte ich die beiden ersten gelben Bahnen mit der roten Bahn vernäht.



Und kaum nochmals zwei Stunden später war dann schon die blaue Bahn nach dem gleichen Muster angenäht.
Nach insgesamt rund 8 Stunden Näharbeit vermelde ich dann fix und fertig vom Nähen, Auftrennen, Korrigieren, Neu nähen, freudestrahlend Vollzug, es ist fertig.



Damit es so aussieht wie auf dem Bild müssen noch einige zeitraubende Kleinigkeiten durchgeführt werden. Auf den Oberseiten der Segel müssen nachträglich noch vier Schlaufen angenäht werden. Dee Stäbe müssen passend zurecht geschnitten werden und mit den Muffen versehen werden (einseitig an einen Stab angeklebt). Dann müssen die insgesamt 16 Stücke Spanngummi zurechtgeschnitten werden, Schlaufen gebildet werden, die Spannschnüre an den segelseitigen Schlaufen mittels Bucht befestigen, die Stäbe mit Splitkappen versehen, die Spannschnüre darin einhängen und das Segel ausrichten. Zuletzt kommt noch die Waage dran. Oben und Unten je 150 cm Waageschnur an die D-Ringe geknüpft, in die Mitte jeweils ein O-Ring. Beide O-Ringe mit einer weiteren 125 cm langen Waageschnur verbunden und vom oberen Teil aus gesehen, nach 50 cm den dritten O-Ring eingeknotet. Daran wird jetzt die Flugleine befestigt.




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